Verantwortungslose Hetze und diffamierte "Berichterstattung" deutscher Medien




Nach dem gestrigen Anschlag seitens der PYD/YPG, dem syrischen Ableger der international anerkannten Terrororganisation PKK, auf ein Militärkonvoi in der Hauptstadt Ankara stellen wir erneut mit Verwunderung und größter Enttäuschung fest, welcher unaufrichtiger, ethisch & moralisch verwerflicher sowie verantwortungsloser Journalismus in der Bundesrepublik Deutschland betrieben wird.

Die Nutzung einer perfiden und politischen Hetzschlagzeile wird im Untertitel durch "kurdische Extremisten" relativiert. Wieso nennt man das Kind nicht bei Namen? Seit wann sind international anerkannte Terroristen „Extremisten“ geworden? Was für eine Funktion solche manipulativen Schlagzeilen bei der Bildung von Wahrnehmungen einnehmen, ist den meisten Bürgern und Akademikern durchaus bekannt.

Es ist im ersten Moment unerklärlich, welches Ziel die deutsche und teilweise europäische Presse bei der Nachrichtenübermittlung von terroristischen Anschlägen seitens klar stehender Terrorgruppen in der Republik Türkei verfolgt.

Bei einer tiefgründigen Betrachtung möchten wir jegliche Kommentare vermeiden und stellen folgende Forderung:

1.) Die Republik Türkei ist ein Völkerstaat, der sich niemals "in Stücke" teilen wird. Dazu kann man auch nicht durch das Marionettenspiel von gewissen Terrorgruppen beitragen.

2.) Das türkische und kurdische Volk hat sich in Ihrer Einheit niemals separiert und lebt seit mehr als 1.000 Jahren friedlich zusammen. Diese Tatsache wird auch nicht durch derartige angebliche "Berichterstattung" verdeckt werden können.

3.) Die PKK ist in vielen Teilen auf der Welt rechtlich als TERRORORGANISATION anerkannt. Die Verbindung von Randgruppen, wie die DHKP-C, MLKP, PYD und YPG, liegt eindeutig auf der Hand. Es ist menschlich und gemeinschaftsrechtlich unverschämt, solche Randgruppen zu "legalisieren", weil diese angeblich gegen "DAES" kämpfen würden.

4.) Jahrelang und auch heute wird die Terrorpropaganda seitens der PKK in der Bundesrepublik Deutschland - und auch mittlerweile in Gummersbach und Umgebung - offensichtlich unter dem Deckmantel der "Demonstrationsfreiheit" toleriert und dadurch indirekt unterstützt. Wir fordern unsere westlichen Verbündeten samt allen Institutionen auf, sich an Gesetze und Solidaritätsverkündungen zu halten und TERRORISTEN SOWIE DEREN PROPAGANDA KEINEN FREIRAUM INNERHALB DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND zu gewähren.

5.) Wir fordern die deutsche Presse auf, sich nach den ethischen und beruflichen Prinzipien des EHRLICHEN UND INFORMATIVEN JOURNALISMUS zu halten und keine Wahrnehmungsoperationen anhand von solch diffamierenden und manipulativen Schlagzeilen zu machen. Insbesondere innerhalb der letzten 15 Jahre wurden dem kurdischen Teil der Bevölkerung der Republik Türkei unzählig viele Rechte nachträglich und zusätzlich eingeräumt. Was daraufhin geschehen ist, kann man den Ereignissen aus den letzten Monaten entnehmen. Obwohl uns dies als Volk bereits im Vorfeld bekannt war, hat es niemals ein "Kurdenproblem" gegeben - und nach den ganzen Einräumungen der Grund- und Zusatzrechte insbesondere für das kurdischstämmige Volk schon gar nicht. Wie man den feigen und erbärmlichen Angriffen seitens der Terrororganisation PKK erkennen kann, geht es um die Durchsetzung von Interessen anderer Gemeinschaften im Hintergrund. Denn die gesamten Anschläge sowie Angriffe der PKK haben bislang am meisten den eigenen kurdischstämmigen Bürgern im Südosten und Osten der Türkei geschadet. Weil das kurdischstämmige Volk dies insbesondere nach den letzten Gräben- und Straßenschlachten erkannt hat, ist der PKK jeglicher Nährboden des Extremismus weggerutscht, sodass Sie erfolgreich anhand von diversen militärischen Operationen der letzten Wochen bekämpft werden konnten.

6.) Weshalb das Chaos in Syrien und Irak hervorgerufen wurde, liegt ebenfalls auf der Hand. Die Herrschaften, die eine Destabilisierung dieser beiden Länder verursacht haben, müssen vortreten und dieses Chaos mit allen Mitteln ggf. mit der Hilfe der Internationalen Staatenvereinigung bereinigen! Es ist eine Katastrophe, dass uns als zivilisierte Gesellschaften die einzige Lösung aufgezwungen wird, "terroristische Randgruppen" als "gut" und "böse" zu kennzeichnen und diese gegen die Bekämpfung von "anderem Terrorismus" auszunutzen. Dabei werden diese Randgruppen mit Waffen und jeglichem Arsenal unterstützt, was wiederum gestern indirekt die Republik Türkei getroffen hat!

7.) Es kann nicht mehr sein, dass die westlichen Verbündeten einerseits eine trockene Solidaritätsverkündung mit der Republik Türkei nach jedem Terrorangriff aussprechen und andererseits diese terroristische Randgruppierungen aus dem oben genannten Grund MIT WAFFEN UND JEGLICHEM ARSENAL UNTERSTÜTZEN! Dies ist ein indirekter Angriff auf die Republik Türkei, die sich mit einer über 900 km langen Grenze zu beiden kritischen Ländern befindet. Die internationale Staatengemeinschaft muss sich aufrütteln, Ihrer Verpflichtung gegenüber dem Weltfrieden im Klaren sein und entsprechend Ihre eigentlichen Aufgaben erfüllen.

Hochachtungsvoll

DER VORSTAND

UETD Gummersbach & Umgebung e.V.